Dienstag, 10. November 2015

Ich bin überall ausgetreten / Kritik an Psychoanalytiker




Austritt
Ich bin nun überall ausgetreten. Ich bin enttäuscht, wie wenig man Interesse zeigte für die Betroffenen der Psychiatrie. Der Kanton Zürich tut sich auch schwer mit der historischen Aufarbeitung. Wie ich mitbekommen habe, hat nicht nur die Klinik Münsterlingen im Thurgau Medikamentenversuche durchgeführt, sondern auch andere Kliniken.

Ich habe für uns alle der Betroffene der Psychiatrie gekämpft, damit heutige Kinder nicht das gleiche durchmachen müssen wie wir mit all den Vorurteile die man gegenüber misshandelte Kinder hat dank dem psychologischen Denkweise.

Es ist wichtig, dass diejenigen, welche heute Psychologie studieren, sich nicht noch mit alten, überholten Denkweise befassen müssen. Mich würde es dabei interessieren, wie viele Richtungen und Institute -Schulen gibt es in Zürich  oder der Schweiz.

In einem Blog (link zur Zeit unauffindbar) habe ich einen Artikel (2007) gefunden, der besagt, dass die Schicksalsanalyse nicht mehr in der Grundausbildung gelehrt wird. 


Kritik an Psychoanalytiker
Bevor Psychoanalytikerinnen mit uns Betroffenen ein Projekt starten wollen (http://namensaenderung.blogspot.ch/2015/10/auszuge-aus-meinem-heft-traumata-durch.html), sollte zuerst die ganze Psychiatrie aufgearbeitet werden.

Hier findet man den ganzen Text zu Frau Fischer Vortag: http://www.fuersorgerischezwangsmassnahmen.ch/pdf/Vortrag_Fischer_de.pdf

Ich möchte am Beispiel aus dem  Text ihres Vortrags aufzeigen was ich  als Direkt-Betroffene nicht gut finde.


Wenn eine solche verallgemeinerte Aussage gemacht wird, dann muss das doch mit einer Statistik belegt werden? Gänzlich fehlen die Betroffenen, welche keine Therapie bei ihr machten. Ich frage mich daher, ob jeder Therapeut eine solche Verallgemeinerung aufgrund seiner persönlichen Erfahrung aufstellen kann, die dann für alle gelten soll?
Mit solchen Aussagen, dass wir Betroffenen keine Gefühle zeigen können, werden wir vorverurteilt. dies kann schwerwiegende Folgen haben.
Was Frau Fischer auch auslässt ist, dass wir Betroffene,  bei denen es zu Strafanzeige kam (wie bei mir, die als Kind jahrelang vergewaltig wurde) mit diesem psychiatrischen Gedankengut ein zweites Mal misshandelt werden und mit all diesen Vorurteilen stigmatisiert werden.

Mich erstaunt es, dass im Psychoanalytischen Seminar Zürich  Bücher und Videos von  Hans Zulliger aufgelistet werden, welcher im Bereich des Rorschacher Test und Z-Test forschte https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Zulliger
In meinem Blog habe ich mich schon über ein Buch von ihm geäussert  http://namensaenderung.blogspot.ch/2014/11/rorschach-test-epileptische-diebe.html

Ebenso wird Otto Kernberg wird aufgelistet. Über Kernberg hat schon Klaus Schlagmann berichtet https://www.youtube.com/watch?v=zPydDQZz2II (die im Bericht vorgestellten Aufnahmen besitze ich ebenfalls). Es ist einfach erschreckend wie Kernberg über Patienten redete (einen Ausschnitt kann ab der 13. Minute im vorherigen youtube link gefunden werden).

Herr Kernberg wird jetzt wieder - im Oktober in Andernach, am 14.11 2015 November in Berlin  bei einer grossen Veranstaltungen als  Redner  auftreten.  Am Gleichen Tag  wird auch Dr. Gerhard Dammann von der  Klinik Müsterlingen im Thurgau dort einen Vortrag halten.
Ich frage mich, ob jemand den Mut hätte Kernberg zu kritisieren respektive ihn auf seine Aussagen zu sexuellem Missbrauch kritisch anzusprechen. Von Frau Fischer habe ich auch keine kritische Auseinandersetzung gefunden.
Ich hoffe, dass man an dem Beispiel sieht, dass eine historische Aufarbeitung wichtig wäre.


Und bei mir bleibt man weiterhin, dass in Bülach und mit der Klinik Hard alles korrekt war, indem man meine Kinderpsychiatrie-Akten in die Scheidung aufnahm, mit welchen man mir meine Kinder wegnehmen wollte. Für die Schulden, die daraus entstanden, muss ich rückwirkend aufkommen und nach meinem Tod meine Kinder.
Wenn aber ein Beamter Geld veruntreut von fast einer Million Franken, dann darf dieser einen Vergleich mit dem Kanton Zürich machen. http://www.nzz.ch/veruntreuung-beim-jugendsekretariat-1.9251169 und http://namensaenderung.blogspot.ch/2011/09/rente-veruntreuung-runder-tisch.html und


Zwei weitere und sehr bekannte Psychologische Schulen:
Friedrich Liebling Zürcher Schule. Artikel sehr interessant vom Tagesanzeiger Magazin Nr 38 20 Sep. 1980. Über die Therapien und wieviel Geld mit diesen umgesetzt wurde.
Daraus Endstand  die VPM. Die Schule schrieb ein 313 seitiges Buch als Kritik auf den Tagesanzeiger Artikel. Die Psychologie und die Zürcher Presse. Herausgeber Psychologische Lehr- und Beratungsstelle Fridrich Liebling Zürich.



Update 30. Mai 2016

Das erste Buch habe ich; es ist sehr interessant, wenn man die verschiedenen Biografien kennt. In beiden Büchern kommt die Psychiatrie von der Schweiz vor.
Und: Geschichte der Psychiatrie: Krankheitslehren, Irrwege, Behandlungsformen von Heinz Schott, Rainer Tölle
https://books.google.ch/books?redir_esc=y&hl=de&id=p8kQZJGV3_oC&q=kuhn#v=snippet&q=kuhn&f=falseBeispiel: Dr.Kuhn (Thurgau der Medikamente Test an Kinder gemacht hat.)
Und ein drittes Buch :
Diagnose: "moralisch defekt" Kastration, Sterilisation von Thoms Huonker 
Leiter Dr. Lutz Kinderpsychiatrie Brüschhalde  dann Dr. Corboz der Lutz Schüler war. Corboz war einer meiner Psychiater in der Brüschhalde.
https://books.google.ch/books?redir_esc=y&hl=de&id=6d1XV7U0RawC&q=lutz#v=onepage&q=lutz%20&f=false

In allen 3 Links findet man Ernst Rüdin, wenn man den Namen in der Google Books Suche eingibt.

Update 7. November 2016






Update 21. Januar 2017

Eine weitere Schule: